Sag mir wie Du erziehst und ich sage Dir wer Du bist.. Oder so..

War es früher normal, dass man die Kinder ausgehärtet hat, in dem man sie schreien lies, mit aufs Feld oder Ähnliches genommen hat, egal ob wenige Wochen alt oder schon groß genug, um zu helfen, hatte man es in den Jahren danach behutsamer und Kinderfreundlicher angehen lassen. In den 80ern zb. hat man es zwar noch nicht eng gesehen und in der Schwangerschaft geraucht und getrunken, da man sich des Risikos noch nicht bewusst war, und hat das Kind weinen lassen, um die Nacht zu schlafen, doch hatte man schon viel mehr auf die Bedürfnisse seines Kindes geachtet.

Vieles war aber doch nicht so toll und so hat man es in den 90ern bewusst geändert. Alkohol und Zigaretten wurden vermieden, die Babys mehr umsorgt und man nahm die Kinder, als eigenständigen Menschen war. Es wurde plötzlich mit den Kindern über alles geredet und diskutiert.

In de 2000ern kam plötzlich das Bewusstsein zurück, dass Kinder nun doch regeln brauchen, man diese aber anpassen kann. Es gab keine einheitliche Erziehungsmethode mehr.

Jeder konnte tun, was er wollte…

Man sah aber auch an den „neuen“ Teenies und Erwachsenen, was die Erziehung der letzten Jahre „gebracht“ hatte. Man bekam das Gefühl, dass diese, ihren Eltern auf der Nase herumtanzen können, tun was sie wollen, kein Respekt mehr haben, keine Regeln kennen und Toleranz ein Fremdwort ist.

Natürlich ist das alles Erziehungssache, davon bin ich überzeugt, allerdings muss ich sagen, dass keine festgelegte Erziehungsmethode das ändern kann!

Wir müssen weg von den ganzen Büchern und Ratgebern. Weg von sogenannten Profis und Methoden. Wir müssen aufhören auf Studien zu hören und sollten zurück zum Ursprung.

Hört auf Euren Mutter / Vater Instinkt, Euer Bauchgefühl!

Wenn ihr unsicher seid, dann fragt Eure Eltern oder Großeltern, fragt Freunde wie die es gemacht haben, geht in einen, Hebammen Kurs o.ä. 

Aber bitte lasst Euch nicht von den Medien oder anderen, Allwissenden verunsichern.

Es gibt kein Kind, dass nicht sitzen, laufen oder Sprechen gelernt hat.

Wir Kinder der 80er haben viel TV geguckt und haben weder einen Hirnschaden, wie es viele „Experten“ erzählen, noch haben wir keine schöne Kindheit erlebt. Wir sind die Kinder, die die erste Konsole erlebte, den Game Boy und CDs. Wir haben die ersten Computer ausprobiert mit den

Floppy Disks. Wir haben lange den Schnuller bekomme, am Daumen gelutscht, die Flasche mit ins Bett bekommen, Kakao getrunken, Süßigkeiten gegessen und konnten selbst entscheiden, wann wir bereit waren, ohne Windeln durchs Leben zu gehen.

Wir haben es geschafft Erwachsene und erfolgreiche Menschen zu werden, obwohl wir nicht täglich in irgendwelche Vereine oder Kurse geschleppt wurden. Wir überlebten ohne Englisch in der Schule oder Fremdsprachen Kurse oder Musikunterricht oder drei verschiedenen Sportvereinen …

Wir durften Kinder sein und hatten eine, Wahnsinns Kindheit. Wir waren den ganzen Tag alleine, ohne Eltern auf der Straße, bei Freunden oder im Dorf unterwegs, ohne das die Eltern panisch wurden. Wir haben bei Freunden geklingelt und mussten nicht Tage vorher einen Termin absprechen.

Die Medien bringen heutzutage viel mehr an die Eltern heran als damals. Früher passierte genauso viel wie heute, nur gab es kein Internet um alles sofort weiterzugeben, noch war der Druck der Nachrichtensender oder Magazine so groß wie heute, durch die Konkurrenz.

Natürlich gibt es ein paar mehr Dreckschweine, die Kindern etwas antun, das möchte man nicht verschweigen, aber auch nur, weil das Gesetz und der Respekt vor der Polizei und dem Gericht, einfach zu lasch bis nicht vorhanden sind. Durch die Medien kommt auch mehr ans Tageslicht, was damals einfach nicht der Fall war. Diese Kranken Menschen, leider muss man sie ja so nennen, gab es schon immer und wird es auch immer geben.

Aber ganz ehrlich, wenn wir unseren Kindern nicht vertrauen, wenn wir sie nicht stärken und immer an uns heften, sie nie etwas alleine machen lassen, dann werden sie es einfach schwer haben in der Zukunft. Ich sehe es an meinem Sohn. Er geht ohne uns nirgends hin. Er hat einfach zu viel Angst davor, dass Ihm etwas passiert. Dabei haben wir ihm nie Angst gemacht und Horrorgeschichten über Fremde erzählt. Wir haben ihn behutsam aufgeklärt, dass es Menschen gibt, die Böse sind und das er nie mit anderen mitgehen soll. Auch bekannte soll er auflaufen lassen, wenn sie nicht unser Familien Passwort kennen. Aber dank der Nachrichten, die auch bei Logo nicht alles verschweigen können, bekommt er Dinge mit, die nicht schön sind.

Deshalb bin ich für eine Erziehung aus dem Bauch und Gefühl heraus!

Mombie - Erziehung ist so viel