„Deine Schwangerschaft ist die Hölle für mich“

Ein großes Thema, das viele Frauen auf der Welt betrifft, ist zugleich, das sensibelste Thema.

Von der Natur so vorgesehen, ist der weibliche Teil für die Fortpflanzung zuständig. Egal ob nun beim Menschen oder im Tier und Pflanzenreich. Einzig der Samen der menschlichen Exemplare, verhilft zur Befruchtung. Doch, was ist, wenn eines dieser beiden, benötigten Teile nicht funktioniert?

In der Natur sterben diese Rassen aus, oft allein gelassen vom Rest. Bei den Menschen war es dann Jahrhunderte so, dass es dann halt keine Kinder gab. Heutzutage wird schon im ersten erfolglosen Jahr eingegriffen und bei vielen, wird solch ein Eingreifen in die Natur so lange durchgeführt, bis die Natur von alleine sagt, bis hier hin und nicht weiter. Es gibt kein Grenzalter und kein akzeptieren mehr.

Warum der Mensch von Mutter Natur so bestraft wird, das weiß man nicht, aber es ist leider ein immer größer werdendes Leiden. Oft liegt es an der Samenmenge und Qualität des Mannes, was sich oft beheben lassen kann, aber eben nicht immer. Dann gibt es die gesundheitlichen Probleme bei der Frau, die von einfach bis schwerwiegend gehen. Es gibt die Wartezeiten, bis die Verhütungsmittel abgebaut wurden und gar Unfruchtbarkeit.

Woran es am Ende liegt, warum ein Paar keine Kinder bekommt, das kann nur ein Arzt klären. Hierzu werden alle Ärzte benötigt. Hausarzt, Gynäkologe, Urologe und oft auch ein Spezialist und Psychologe.

Ich bin kein Arzt und werde nun nicht die unterschiedlichen Gründe und Befunde thematisieren.

Ich möchte über das Thema“ Ungewünscht-Kinderlos“ sprechen. Über die Gedanken, den Schmerz und über das, was passieren kann, wenn man durch diese Hölle gehen muss.

Es wird verschiedene Lebensgeschichten geben. 

Dabei geht es nicht nur darum, warum und wie lange man sich schon ein Kind wünscht, warum es nicht klappt und was für eine dumme Kuh Mutter Natur ist, sondern auch darüber, wie man sich fühlt, wenn man in dieser Situation ist, sich ein Kind wünscht, keines bekommt und anderen beim Kinderbekommen, zu sehen muss. Aber auch, wie es ist, wenn man Kinder bekommt und jemanden im Freundeskreis oder der Familie hat, der darunter leidet. Egal ob man es nun selbst schon erfahren musste oder es als Unerfahrene erlebt. Leider bekomme ich keine wirklich Offenen und unerträglichen antworten, auf die Frage, wie es für diese Personen ist, zusehen zu müssen.Man bekommt eine Ahnung davon und auch mal eine Meinung und ein paar Gefühle ausgedrückt, aber so ehrlich, wie ich es damals war, so ehrlich war noch niemand zu mir. Daher kann ich nur von den eigenen Erfahrungen und ein paar Gesprächen mit betroffenen reden.

Da dieses Thema ein sehr Umfangreiches ist, wird es sicherlich auch potenzial für weitere noch ungeplante Artikel geben, die dann auch gerne mit Fragen und Erlebnissen, mit Erfahrungen und eigenen Geschichten von Euch bestückt werden können .. Sehr gerne auch als Gastartikel selbst geschrieben…! In welchem Intervall ich die Lebensgeschichten veröffentliche, kann ich noch nicht sagen, da es bei mir derzeit gerade an Zeit und Motivation mangelt, mich täglich über mehrere Stunden an den Laptop zu setzen.

Meine Geschichte:

Als ich Anfang 20 war, habe ich meiner besten Freundin quasi beim Kinder bekommen zusehen müssen. Sie hatte ein Kind und legte dann noch ein paar Mal nach. Ich hatte mir schon immer Kinder gewünscht und in dem Alter ist man gerne mal naiv und dumm.

Es war mir egal, dass ich von einem Minijob zum nächsten tingelte und überhaupt, war der Wunsch nach einem Kind, größer als alles andere. Die Vernunft kam erst viel später!

Egal wie lange man es versuchte, ich wurde nie schwanger. Ich hatte zu dem Zeitpunkt auch keinen, von der Pille o.ä. Mitteln, übernommenen Körper. Monat für Monat wurde man nervös, wenn man wusste, dass nun in wenigen Stunden, der Zyklus von vorne beginnen würde. Die Hoffnung auf eine Schwangerschaft wuchs, die Sehnsucht danach, dass endlich der Herzenswunsch erfüllt wird.

Und genau deshalb kamen die Blutungen auch immer zu spät. Der Körper verarscht uns einfach.. Je mehr ich es wollte, umso länger wurde ich auf die Probe gestellt. Ich sparte mir das Geld für irgendwelche Tests, auch wenn ich mal ne Woche warten musste, so testete ich nie.

Mombie - Erziehung ist so viel