So sind Schwangere „Mombies“

Im Oktober 2016 habe ich diesen Artikel auf dem alten Blog veröffentlicht. Gerade habe ich ihn erneut gelesen und ich denke, er sollte übernommen werden, da er so viel aussagt. Eine Schwangere denkt anders als eine Mama. Ich habe es gelesen und wusste, warum ich das geschrieben habe, konnte mich hineinversetzen und wusste genau, was in diesem Moment in mir vorging. Das wird man nie vergessen.. Ich Glaube einfach, dass es noch mehr Mamas und Schwangere gibt, die das kennen.

Gedanken, Träume und Verhalten einer Schwangeren

Dass eine Frau in der Schwangerschaft nicht immer so ist, wie im nicht, Schwangeren Zustand, das dürfte jeder mittlerweile mal gelesen, gehört oder erlebt haben.

Es gibt Frauen, die diese Tatsache aber gerne abstreiten und vehement behaupten, dass Sie ja nicht so sind und man weder durch die Hormone gelenkt wird noch von der Gesamtsituation überfordert ist.

Nicht nur das Verhalten verändert sich in der Schwangerschaft, auch die Träume und Gedanken, spielen Ihr teilweise streiche.
Plötzlich träumt sie komische Dinge, bekommt Verlust ängste und zweifelt an sich und jedem, der Ihr in die Quere kommt.
 

Solange eine Schwangerschaft „normal“ verläuft, ist man total happy, freut sich auf die kommende Zeit und verfällt in einen regelrechten Kaufrausch. Plötzlich sind die Möbel nicht mehr gut genug, die Bezüge des Betthimmels und der Bettwäsche zu alt, die Dekoration nicht mehr zeitgemäß und nach Ihrem Geschmack. Die Babykleidung unmodern, unpassend und hat ihr ja sowieso nie wirklich gefallen und zum Geschlecht passt es nun auch nicht mehr, da man ja nun nach dem Jungen ein Mädchen bekommt, oder umgekehrt. Und genug Kleidung kann man ja am Anfang auch nicht haben.. Also müssen die Größen 50-68 in Unmengen gekauft werden. Und die Spucktücher nicht vergessen, davon braucht man auch mindestens für jede Mahlzeit eines, man weiß ja nie.

 

Ja, das passiert auch Frauen, die bereits ein oder mehrere Kinder haben, so will es das Schwangeren Gesetz! lach…

 

In den ersten Wochen durchlebt die werdende Mutter ein Gefühlschaos. Sie kann von einer Sekunde auf die andere, überglücklich, deprimiert, geschockt, verzweifelt, fragend und zu Tode betrübt sein.

Die Hormone und die Veränderungen in Ihrem Körper fahren Achterbahn und Frauen kommen damit manchmal einfach nicht klar. Das ist teilweise wie bei PMS. Plötzlich gehst du hoch und meckerst, schreist und zickst alles und jeden, bevorzugt jedoch deinen Partner an. Wenige Augenblicke später heulst du, nur weil du nicht weist, was du zu essen machen sollst oder es eine traurige Werbung im Fernseher gab. Ebenso fährt die Lustkurve, steilere Abfahrten. Mal kann sich der Mann nur noch retten, wenn er auf die Arbeit fahren kann, und mal muss er dich fast anbetteln, nur um ein wenig Nähe zu bekommen..

 

Das wird auch so bleiben lach

 

Die Unterschiede der Schwangeren

 

Unter den Schwangeren gibt es genauso große Unterschiede, wie unter den nicht schwangeren Frauen. Die einen ziehen Umstandsmode schneller an, als der Test trocknen kann, andere tragen nie welche. Die einen bekommen sofort einen Bauch und sehen kurz vor der Geburt aus, als würden sie platzen. Andere sehen bis zum Tag X unschwanger aus.

 

Es gibt Frauen, die sofort Renovieren, einkaufen, aufbauen und alles fertig haben, da sind sie nicht mal im 3. Monat und andere stehen mit Baby im arm, in einem unfertigen Babyzimmer und planen mit Ihm zusammen.. Es gibt die komplett durchkoordinierten Mamis, die Vorsorgetermine bei einem Arzt und einer Hebamme haben, die zum Geburtsvorbereitungskurs gehen, sich im 6. Monat ein Krankenhaus aussuchen, den Kreißsaal begehen und sich anmelden. Die dreimal die Woche zum Yoga und  schwimmen gehen, zur Akupunktur angemeldet sind, sich durch Hunderte Bücher und Magazine gelesen haben und einfach nur noch auf den Schlüpftag warten, den sie ohne PDA in wenigen Stunden hinter sich bringen und es gibt Frauen wie mich!

 

Ich bin dieser Typ Frau, der von anderen immer hinter erhobenen Händen belächelt wird. Dieser Typ Frau und Mutter, der verkannt wird, weil man urteilt, ohne diesen Menschen zu kennen. Ich bin, wie ich bin und ich ändere mich nicht für andere.
Mombie - Erziehung ist so viel